Was können wir solidarisch, praktisch und lokal tun?
Heute ist Mittwoch und die Woche 5 erhält die obligatorische neue Tabelle zum Motto Gemeinsam und Unterwegs.
Die erste Anregung bei Klimafasten.de lautet „Wer teilt, der gewinnt?!“
Für das menschliche Verhalten der Mehrheit gilt das bestimmt nicht. Das Prinzip der Evolution, Auslese und Verbesserung weil der Stärkere gewinnt, fördert Habgier und Rücksichtslosigkeit.
Es gilt aber für aufrechte Christen. Es ist ein im Evangelium enthaltener göttlicher Plan und wurde von den ersten Christen der Apostelgeschichte voll umgesetzt.
Auf die Frage oben folgt die Gegenfrage: „Was ist denn der Gewinn?“ Denn beim Teilen entsteht ja zuerst einmal für mich ein Verlust. Irgend eine Idee?
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Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekal glaubt an einen German Dream (https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb-mag23_online.pdf) und sagt: „Meine Mutter hat mich erzogen mit dem Satz: »Wenn alle 100 Prozent geben, dann müsst ihr 200 Prozent geben.« Ich will in einer Gesellschaft leben, wo wir alle gleich viel oder gleich wenig geben müssen. Und ich will stolz sein auf ein Land, das sich für menschenwürdige Verhältnisse weltweit einsetzt, das Menschen aufnimmt, die in Not sind, und das für Menschenrechte hier und anderswo eintritt.“
In so einem Land gibt es nur Gewinner und Verlust wird vermieden.