Zum Inhalt springen

Dreikönige 2026

Heute stehen wir mit den Weisen aus dem Morgenland vor der Krippe.
Was geschieht hier und was mit uns?

Joh 1,1: „Im Anfang war das Wort“, so hören wir. „Und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“
Das Wort
Wer nicht an Zufall glaubt, sieht eine Schöpfung und von daher auch den Schöpfer – Gott.
Aber, was für eine Schöpfung? Ein Stein fällt ins Wasser und geht unter. Ist das gut? Ja, denn es hat Sinn, es ist perfekt. Der Vesuv bricht aus und Pompeji geht total unter. Ist das gut? Nicht für die Leidenden, schlecht für sie und ein Minus, aber für die Erdentwicklung ist es ganz wichtig, ein Plus.
Also, ohne das Wort, ohne die gut geratene Schöpfung gäbe es angefangen beim Größten, dem Universum, bis ins Kleinste, den Atomen, kein Plus und Minus. Beides alleine gibt es nicht, beides aktiv ergibt Existenz, beides aber verschmolzen wird es aufgelöst zum Nichts. Das Nichts bevor es das Wort gab.

Joh 1,4: „In ihm war Leben.“
Das Leben
Es entstanden Pflanzen und Tiere und die lebten vom Licht der Sonne, woher alle letzten Endes ihre Energie beziehen.
Aber Pflanzen konkurrierten, nahmen anderen das Licht und das Wasser weg. Große Tiere fraßen kleine, der Stärkere gewinnt. Ist das gut? Ja für das Ganze, für die Entwicklung von Besserem, von Angepasstem ist es richtig.
Also, so konnte der Mensch entstehen inklusive Geburt und Tod. Übrigens wie auch der zyklische Auf- und Abstieg irdischer Macht.
Der Mensch
Gott offenbarte sich. Er zeigte sich dem Abraham und dem Mose und erwählte sich sein Volk.
Aber der Mensch wandte sich auch ab, tanzte ums goldene Kalb. Schlimmer noch, er gab sich eigene Regeln bis dahin, dass er sich selbst für göttlich hielt. Ja ist das denn gut, dass der Stärkere sich durchsetzt, dass Unterdrückung und Ausbeutung ständig existieren?
Also, der Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Ihm ist der freie Wille gegeben. Er darf sich unmenschlich verhalten und anderen deren Freiheit rauben. Das bedeutet, der Mensch ist erlösungsbedürftig.

Joh 1,14: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“
Der Erlöser
Gott nimmt das Menschsein an. Begibt sich in die Abhängigkeit eines Säuglings, was wir hier ja feiern.
Wer von jetzt an klagt, mein Gott, dieses Leid ist nicht auszuhalten, der vergisst, dass dieses Kind später leidet, wie niemand sonst. Wer von jetzt an schuldig wird, erfährt, dass dieses Kind später die Schuld auf sich nimmt und die Menschen mit Gott versöhnt.
Wir erhalten die Sündenvergebung, die Zusage der Auferstehung und mit der Gnade die persönliche Liebe Gottes zu uns. Und dass wir als Geschwister des göttlichen Kindes in Gott unseren Vater erhalten.


<- Voriger Beitrag – Nächster Beitrag ->

2 Gedanken zu „Dreikönige 2026“

  1. Obiges sind die Impulse einer Krippenandacht der Salvator-Seniorengruppe von gestern. Da zwei Jahrtausende später mit der Geburt Jesu auch dessen Auferstehung immer im Blick ist, passt das gut 2 Monate vor Ostern in die fastende Vorbereitung. Es fehlen oben die Lieder und die Abschlusslitanei. Hier im Blog gab es vor einem Jahr alle drei Tage Impulse vor Aschermittwoch mit Texten von Marcus Voss. In einer Auseinandersetzung mit Theologen auf Youtube, Voss korrigiert Worthaus vor 2 Jahren, berührt er obige Punkte, Jesus Menschensohn und Jesus als Erlöser. Empfohlen als Vertiefung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert