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5-Feb-2026

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Wieviel ist genug? Unsere Broschüre antwortet sofort auf Seite 1: „Genug ist genug“.
Und die ersten vier Wochen bis Ostern titeln „beschenkt, gerecht, lebenswert, gut versorgt“.
Dieses Genug steht beim Thema Klima dem hysterischen Alles oder Nichts gegenüber in bezug auf unbedingt Null an CO2, ebenso wie dem unersättlichen Ausbeuten der Ressourcen für Geld und Macht in den Händen Weniger.

Prof. Ganteför beschäftigt sich im Video #2 mit dem Plan A.
Unser Energiebedarf muss gedeckt werden. Sonne und Wind sind maßgebend, unwesentlich hierfür in Deutschland sind dagegen Pflanzen, Geothermie und Wasserkraft, weil begrenzt. Von den 85 GW heute geht man für 2050 von einem Bedarf an 150 GW aus. Mit Sicherheit wird das dann wieder nicht reichen. Fest steht etwas anderes:

Schon jetzt gibt es Zeiten, wo Sonne und Wind genug Strom und sogar im Moment viel zu viel liefern. Aber nicht ständig. Immer dann müssen Speicher gefüllt werden, die wir im Moment nicht ausreichend haben. Was wir haben reicht bei Dunkelflauten nur eine Woche, wenn nicht nur Tage. Die ausreichend großen Speicher für 2050 sollten 480 GW aufnehmen, um 107,5 GW abgeben zu können. Gigawatt, GW, ist ein Maß für die Leistung. Wenn 1 GW eine Stunde lang abgerufen wird, ist das eine Energie oder Arbeit von 1 GWh, gemessen in Gigawatt mal Stunden. Für ganz Deutschland sind mit obigen Zahlen Speicher mit einer Kapazität von 18 060 GWh erforderlich.


Ein E-Auto hat Ø ? kWh an Board, also entsprächen 18 060 GWh den Batteriekapazitäten von Ø zusammen ? E-Autos.
Werden wir über diese Speicher verfügen? Sie sind ein Muss. Denken wir nur an einen langanhaltenden Blackout und den Betrieb von Notfallnummern, Handynetzen, Aufzügen, Ampeln, Eisenbahn, Wasserwerke, Krankenhäuser oder Banken usw.
Plan A blickt aufs CO2. Ein Plan, wo nichts anderes gilt, übersieht


die vielen übrigen Probleme. Deutschland wäre das abschreckende Beispiel für extreme Kosten für die Bürger, für die Deindustrialisierung und eine Verarmung. Plan B muss mehr berücksichtigen.


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